Johannes Kapelle in Hennef

Johanneskapelle Hennef

An der Stelle der Johanneskapelle stand ursprünglich die alte Hennefer Kirche. Nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg wurde die alte Kirche Anfang des 18. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Heute sind nur noch der alte Turm und einige Teile des alten Friedhofs erhalten. Die an den alten Turm neu angebaute Johanneskapelle dient heute als Friedhofskapelle.

 

Sankt Josef Kapelle im Helenenstift

Die Seniorenresisdenz "Helenenstift" befindet sich an der Stelle des ehemaligen Sankt Josefs Krankenhauses in Geistingen.

 

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Zur schmerzhaften Mutter

Hennef- Söven

Dr. Ludwig Elsing


Der Vorläufer der Kapelle „Zur schmerzhaften Mutter“ in Hennef-Söven wurde bereits um 1780 auf Eigeninitiative der Dorfbewohner gebaut. Sie stand wahrscheinlich auf der alten „Burbank“, dem Versammlungsplatz der Honschaftsleute.

Damals gehörte Söven zur Geistinger Obergemeinde, deren Bevölkerung bis nach dem 2. Weltkrieg zu mehr als 90% katholisch war.

Die alte Kapelle brannte jedoch 1895 ab. 

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Kapellen in Geistingen

die Oberdorfkapelle an der Bergstraße

Michael Wolf

Nach alten Überlieferungen stand auch schon vor der Errichtung der Kapelle, die der Muttergottes geweiht ist, im Jahre 1885 ein Heiligtum, zeitweise ein Missionskreuz, an dieser Stelle.

Zur Entstehung der Oberdorfkapelle ist nachzulesen, dass auf Betreiben des Bauern Wilhelm Höfer das eingespielte Geld seines Skatclubs zum Bau der Kapelle gespendet wurde. Nachdem Maurermeister C. Rohr sie erbaut hatte, wurde sie 1885 eingeweiht. Mehr...

 

die Niederdorfkapelle von 1880

Michael Wolf

Die Niederdorfkapelle befindet sich an der Ecke Geistinger Straße/ Schützenstraße. Sie wurde 1880 erbaut.  Der Patron ist der hl. Martin.

Das im Chor der Kapelle angebrachte Kreuz aus Eichenholz stammt aus dem Jahre 1758 von einem Franziskanermönch des ehemaligen Klosters Seligenthal und soll da, wo heute die Niederdorfkapelle steht, bereits unter einem Lindenbaum im Mittelpunkt des Ortsteils gestanden haben. 

Die beiden 300 Jahre alten, aus Lindenholz geschnitzten Statuen, Christus am Geißelpfosten und Mutter Anna, stammen aus dem ehemaligen Kloster Zissendorf. 

Eine Muttergottes Statue, die in der Kapelle gestanden hatte, wurde während des zweiten Weltkrieges aus der Kapelle geborgen, verbrannte aber bei einem Bombenangriff.  

Außen über der Tür befindet sich eine aus Ton gefertigte Marienstatue, eine Pieta, hinter Glas. 

Um 1960 wurde die Kapelle auf Initiative von Pastor Schuh instand gesetzt und Malermeister H. Walgenbach restaurierte das wertvolle Kreuz und die beiden Figuren. 

Um 1980 tat das  der „Herrgottschnitzer“ aus Geistingen, Willi Richarz. Dieser schnitzte auch eine Marienstatue, die wieder im Innern der Kapelle ihren Platz fand. 

Der Altar war zeitweise entfernt worden, um das Kreuz zur Geltung kommen zu lassen. 

Der heutige Altar stammt von der Familie Nigg. 

Die Glocke wurde 1921 erneuert, nachdem sie dem ersten Weltkrieg zum Opfer gefallen war. 

1980 schlossen sich die Anwohner zu einer Kapellengemeinschaft zusammen, die seitdem einmal im Jahr ein Kapellenfest feiert und sich die Instandhaltung der Kapelle zur Aufgabe gemacht hat. 

Um 1960 waren Christi Himmelfahrt und Fronleichnam Feste, an denen die Kapelle von den Anwohnern festlich geschmückt wurde und für Gebet genutzt wurde, diese Tradition griff  

Pastor Kreuzberg wieder auf. In der Fasten- und Adventszeit findet dort die Laudes statt, 

Palmsonntag die Palmweihe mit anschließender Prozession und von Gründonnerstag auf Karfreitag wird dort die nächtliche Anbetung mit anschließender Prozession zur Pfarrkirche gehalten.