Foto: Johannes Simon  pfarrbriefservice

Gebete in kirchlicher Gemeinschaft

 

„Betet ohne Unterlass!“

So heißt es im ersten Thessalikerbrief (1 Thess 5,17). Aus der monastischen Tradtion hat sich hieraus das Stundengebet entwickelt, das seit Jahrhunderten vor allem in den Klöstern gepflegt wird. Es besteht im wesentlichen aus den Abschnitten der Psalmen, fußt also schon auf jüdischen Traditionen. Auch für alle Priester und Diakone ist der tägliche Griff zum Brevier obligatorisch. In der verkürzten Form wird bei Tagesanbruch die Laudes gebetet; für die Terz, Sext oder Non wird der Tag dreimal (9, 12, 15 Uhr) unterbrochen; gegen 18 Uhr beendet die Vesper die Arbeit des Tages und die Komplet schließlich den Tag.

Auch Laien sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten eingeladen, durch diesen Gebetsrhythmus den Tag zu gliedern und regelmäßig Lob, Dank und Bitte vor Gott zu tragen.

 

Die täglichen Horen (Gebetzeiten des Stundengebets) stehen unter stundenbuch.katholisch.de online zur Verfügung. Mittlerweile gibt es auch für viele smartphones entsprechende apps mit den Gebeten des Breviers.

 

Tageslesungen

 

Die jeweiligen Tageslesungen finden Sie auf einer Seite des Erzbistums Köln.

 

Eine Auslegung des jeweiligen Evangeliums ist nachzuhören im Domradio.